Für einen Abend wurden unsere Gastgeber zu Gästen und gesellten sich in die Trumer Gärlounge. Bei frischem Pils und naturtrübem Trumer Green erfuhren sie alles über „Einfachleben.com“.
Seppi Sigl und Paul Estrela, aus deren Ideen die Plattform entstand, luden zum ersten „Einfachleben.com“-Gastgebertreffen, das die teilnehmenden Gastronomen in die Welt der übersichtlichen Plattform mit dem individuellen Angebot begleiten wollte.
Den Abend startete ein Experte in Sachen „soziale Vernetzung im Internet“. Magister Thomas Brüssel reiste aus Deutschland an, um den neugierigen Gastgebern zu erläutern, welche regionalen Auswirkungen die Chance „Worldwideweb“ ihnen und ihren Gästen bringen kann. Brüssel hat an der Universität Salzburg eine Studie über das Aufwachsen mit Social Media durchgeführt. „Viele können sich ein Leben ohne MySpace, Twitter, Facebook oder Wikipedia gar nicht mehr vorstellen. Besonders interessant ist die „Long Tail“-Theorie, die besagt, dass Inhalte auf diesem Wege nicht nur aufgenommen, sondern auch verbreitet werden. Davon könnt Ihr alle profitieren“, erklärte Brüssel in der Gärlounge. Die Einfachleben.com-Gäste wiederum haben in diesem Netzwerk die Möglichkeit, neue Betriebe kennen zu lernen und die Möglichkeiten in ihrer Umgebung zu entdecken.“
Seppi Sigl schloss sich dem Forscher an:„Wir haben direkten Kontakt und erhalten auch Feedback. Was Besseres können wir nicht machen, als uns zusammen zu schließen und den Konsumenten damit unsere regionalen Qualitätsprodukte näher zu bringen. Jeder hat sein individuelles und spannendes Angebot und zusammen bieten wir unseren Gästen dann eine einzigartige Palette.“
Der Sinn des Netzwerks, nämlich einen regionalen Pool an Klein- und Mittelbetrieben zu schaffen wurde allen klar. Einige der Gastgeber haben es schon ausprobiert, Einladungen zu vergeben und sehr gute Reaktionen von ihren Gästen bekommen. Manche haben bewertet, manche sind mit Freunden wieder gekommen und ein Gast hat spontan seine Weihnachtsfeier im Gastgeberlokal gebucht.
Der Gast hat die Möglichkeit, sich unverbindlich und vor allem ohne Kosten, einen neuen Betrieb anzusehen und sein Angebot auszuprobieren. Der Gastgeber kann dabei sein Bestes geben und sein Betrieb zum neuen Lieblingslokal des Gastes werden.
Nachdem die zu Gästen gewordenen Gastgeber über Plattform, Motivationen und Möglichkeiten informiert wurden, lud „Einfachleben.com“ zum gemütlichen Teil des Abends mit Schmankerln vom Obertrumer Metzger. Der Abend nahm ein Ende, wie es sich Seppi Sigl nur erträumen konnte. „Alle sitzen in Grüppchen nebeneinander und lernen sich kennen. Es ist schön zu sehen, wie so schnell ein kleines Netzwerk an Partnern entstehen kann, wo sich anderswo Betriebe gegenseitig bekämpfen und als Konkurrenz sehen. Ich bin sehr stolz, dass „Einfachleben.com“, es schafft, aus unseren Partnern Freunde zu machen“, strahlte der junge Gastgeber. „Von so einer Atmosphäre profitieren auch unsere Gäste.“
Zum Abschied bekamen die anwesenden Gastgeber noch „Einfachleben.com“-Karten für ihre Lieblingsgäste mit auf den Weg, um das Netzwerk wachsen zu lassen.
Kommentare